

Gegen Ende des 2. Weltkriegs rettete der praktische Arzt Dr. Wallner einem englischen Fallschirmspringer das Leben. Aus Dankbarkeit bekam er von ihm ein altes Röntgengerät aus einem aufgelassenen Lazarett geschenkt. Da er als Praktiker aber wenig damit anfangen konnte, schenkte er es einem Freund: Dr. Karl Rohrbacher entschloss sich, zuerst in Villach eine Röntgenpraxis zu eröffnen, verlegte sie jedoch zwei Jahre später nach Wien an den Franz-Josefs-Kai. Bereits 1948 gab es einen regen radiologischen Betrieb mit mehr als 200 Patienten täglich. Im ganzen Osten Wiens gab es zu dieser Zeit keine Röntgenpraxis, so dass die Patienten aus der Region von Stadlau bis Floridsdorf zu Dr. Karl Rohrbacher in den 1. Bezirk kamen.
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Zu seinem großen Patientenkreis gehörten auch Peter Riedl und seine Mutter. Letztere kam mit Dr. Rohrbacher ins Gespräch und malte sich aus, dass ihr Sohn einmal eine derartige Röntgenpraxis betreiben würde. Viel später machte Peter Riedl dann auch wirklich ernst: Nach seinem Medizinstudium und der Ausbildung im Wiener AKH leitete er in den 70er Jahren in Äthiopien die Röntgen-Abteilung im größten Krankenhaus des Landes in Addis Abeba. Nach seiner Rückkehr nach Wien erinnerte er sich an die alte Geschichte und rief bei Dr. Rohrbacher an, wie es mit einer Übergabe stünde. Ende 1979 begann Dr. Peter Riedl seine eigene Röntgenordination zu betreiben. Die Gegenwart:Mit dem medizinisch-diagnostischen Fortschritt nahm auch das Angebot rasant zu: Ultraschall, Computertomographie und Magnetresonanztomographie revolutionierten die bildgebende Diagnostik. Die Röntgenordination von Dr. Peter Riedl war immer unter den ersten, die neue Untersuchungsverfahren einführten. Und mit dem Erfolg wuchs auch die Praxis: Heute werden auf einer Gesamtfläche von rund 2.500 Quadratmetern sämtliche modernen Röntgenuntersuchungen angeboten. Durch die ständige Erweiterung entstand 1991 die Idee einer partnerschaftlichen Praxisführung: Univ.-Doz. Dr. Lucas Prayer, Dr. Wolfgang Drahanowsky und Univ.-Doz. Dr. Peter Barton sind heute fixe Partner im Team. Seit 1995 trägt die Ordination den Namen „DiagnoseZentrumUrania“, kurz: DiagnoseZentrumUrania. Hier arbeiten zur Zeit 12 Röntgenfachärzte, 21 RöntgenassistentInnen und 24 SekretärInnen, sowie drei Personen, die auch während der Betriebszeiten auf Sauberkeit achten. So ist es möglich, dass alle Untersuchungen unter ständiger fachärztlicher Aufsicht und in hoher Qualität angeleitet und durchgeführt werden. Die Patienten können die Bilder und Befunde zirka 30 Minuten nach der Untersuchung mitnehmen. Die Betriebszeiten wurden im Laufe der Zeit im MR auf 80 Stunden und im Röntgen und CT auf 55 Stunden pro Woche ausgeweitet. Es gibt Samstag- und Abenddienste, die bei Bedarf auf Wochenend- und Nachtdienste erweitert werden können. Die Zukunft:Zweifelsohne hat das DiagnoseZentrumUrania in den letzten 20 Jahren eine geradezu revolutionäre Entwicklung im Bereich der Radiologie durchgemacht. Einen Stillstand wird es auch in den nächsten Jahren nicht geben und das gesamte Team des DiagnoseZentrumUrania blickt jetzt schon erwartungsvoll in eine spannende Zukunft. |